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Warum sind manche Unternehmen erfolgreicher als ihre Wettbewerber, obwohl deren Produkte technisch kaum besser sind?
Sie investieren in ihre Marke.

Warum sind manche Unternehmen erfolgreicher als ihre Wettbewerber, obwohl deren Produkte technisch kaum besser sind?
Sie investieren in ihre Marke.

Wie erzeugt ein Produkt Resonanz bei der richtigen Zielgruppe? Indem technische Exzellenz nicht nur hergestellt, sondern in eine Struktur und Form übersetzt wird, die auch kulturell anschlussfähig ist.

Ist der Ferrari Luce ein Bruch mit dem Ferrari-Mythos – oder der Versuch, diesen Mythos unter neuen technischen und gesellschaftlichen Bedingungen weiterzuführen? Die schnellen Urteile greifen zu kurz. Denn gutes Design bestätigt nicht nur Erwartungen. Es prüft auch, ob diese Erwartungen noch tragen.

Der Sportwagen ist leicht zu kritisieren. Zu teuer, zu eng, zu unpraktisch, im Alltag kaum ausreizbar – und allzu oft als rollende Pose gelesen.
Und doch wäre es zu einfach, ihn nur als Statussymbol abzutun. Denn an kaum einem anderen Produkt lässt sich so deutlich zeigen, dass Dinge nicht nur benutzt, sondern sehr verschieden gelesen werden – und dass selbst das Unvernünftige eine Berechtigung haben kann.

Gute Produkte entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Kreativität im Entwicklungsprozess.
In der Praxis zeigt sich das oft an einem Punkt: Ein Produkt ist weit entwickelt – und trotzdem kommt man nicht wirklich weiter. Es funktioniert, aber es fehlt Klarheit, Richtung oder der nächste sinnvolle Schritt.

„Über Geschmack lässt sich nicht streiten“ – sagt man. Und meint damit oft: Alles ist erlaubt. Alles ist gleich gültig. Alles ist reine Privatsache.
Im Privaten mag das so sein. Tatsächlich ist Geschmack im gesellschaftlichen und professionellen Kontext weder beliebig noch objektiv. Er entsteht aus kulturellen Vereinbarungen – und muss immer wieder verstanden und neu übersetzt werden.

Viele Unternehmen sind von ihrer Technik überzeugt – und übersehen dabei, dass der Nutzen für Kunden oft nicht sichtbar wird. Ein Blick darauf, warum sich technischer Nutzen nicht von selbst durchsetzt.

Kann Design bei Investitionsgütern seine Kosten wieder einspielen?

Braucht man wirklich ein aufwendig gestaltetes Logo – oder ist das nur teure Eitelkeit?

Ist Design manchmal überflüssig? Die kurze Antwort: Ja, manchmal sollte man es besser weglassen.

Wie Wertschätzung gegenüber Nutzerinnen und Nutzern eines Produkts den Erfolg multiplizieren kann.

Kommunikation findet auf vielen Ebenen statt. Ein Wertversprechen kann man aussprechen – aber wird es auch geglaubt? Und wie gelingt es, dass sich jemand wirklich auf ein Produkt einlässt?

„Schön“ ist kein Begriff, mit dem Designer isoliert arbeiten. Schönheit ist relativ und braucht Kontext. Und überhaupt: Ein Werkzeug muss effektiv und effizient sein – und nicht schön. Ein überflüssiges Add-on?

Unsere technische Welt wird immer komplexer – der Mensch hingegen eher nicht. Bekommt man das in den Griff?

Das Thema “Künstliche Intelligenz” beschäftigt zur Zeit viele. Einige befürchten die Vernichtung ihrer Entwickler- und Gestalter-Existenz, andere singen Halleluja. Etliche ignorieren die Thematik völlig. Was bedeutet KI nun für die Produktentwicklung?

In der Autowelt ist der Teufel los! Das Auto-Design ist außer Rand und Band. Wir befinden uns in einer Art Auto-Rokoko. Wie konnte es dazu kommen?